Das Pfeifen der Annalok ist bestimmt noch vielen bekannt.Hören Sie doch noch einmal rein und genießen Sie davon als die Zeche Anna noch lebte.
Bildquelle Martin Welzel
Einen langen Fal - Zug zog Lok 8 über den Bahnübergang hinaus,um ihn anschließend in den Grubenbahnhof zurückzudrücken. Das Gebimmel der Schranken verrät es.Klicken Sie einmal auf Anfahrt Schranken.
Der Bergmann im schwarzen Gewande so schlicht, geht still durch das Leben, man acht´ seiner nicht. Tief drunt´ in der Grube, da kämpft er mit Not, verdient sich wohl oft kaum sein tägliches Brot. Doch blickt er zufrieden zum Himmel hinauf und ruft aus der Grube sein fröhlich "Glück auf".
Der Bergmann gräbt Schätz´ aus der Erde heraus, der Goldschmied, der macht eine Krone daraus. Die Kron´ setzt aufs Haupt sich der Fürst in dem Glanz, den Bergmann, den armen, vergessen sie ganz. Wo nehmest, o Fürst, du die Goldkrone her, wenn tief in der Grube der Bergmann nicht wär?
Das Ringlein am Finger, o Braut, stehts dir gut? Ein Herz voll Rubinen so rot wie das Blut! Das Ringlein am Finger hat bindende Macht. Wer holt dir das Gold, den Rubin aus dem Schacht? Wo nehmest, o Braut, du den Brautschmuck wohl her, wenn tief in der Grube der Bergmann nicht wär?
Durch die Welt braust mit Dampf jetzt der menschliche Geist, das eiserne Roß wird mit Kohle gespeist. Die Steinkohle, schwarz wie des Bergmanns Gewand, die entferntesten Länder verbindts miteinand. Wo nehmest, o Mensch, du die Wunderkraft her, wenn tief in der Grube der Bergmann nicht wär?
Drum haltet in Ehren der Bergleute Stand, ihr Name wird stets nur mit Achtung genannt! Und drückt uns der Tod die Augen auch zu, vertauscht wird die Grub mit der ewigen Ruh. Nimmt uns die Grube im Friedhof dann auf, der Herrgott ruft, Bergmann, komm aufwärts, Glück auf!
Herzlichen Dank an Thomas Wamper für diese seltene Aufnahme. Das Bild zeigt Bergleute vor Anna I / Alsdorf im Jahr 1934.
Die Zeche Anna war der größte Arbeitgeber und das Herz der Stadt Alsdorf. Weit über 150 Jahre prägte Anna die Stadt und sorgte für aufblühen in der Region.Das Jahr 1992 beendete den Steinkohlenbergbau und so verloren tausende Bergleute ihre Arbeit.Das hat viele Lücken hinterlassen.Wenig ist nur noch erhalten geblieben von der Zeche und der Kokerei Anna. Ebenso wurde die historische Chance vertan.
Der schwärzesten Tag am 21.Oktober 1930.das Grubenunglück auf Anna II hunderte von Bergleuten fanden dabei den Tod.
Die Zeche Anna sorgte unter anderem auch dafür das es dem Einzelhandel in Alsdorf gut ging. Wohlstand und Einzelhandel blühte.Was hatte Alsdorf schöne Geschäfte. Ein paar alt eingesessene Geschäfte gibt es ja noch. Damals, da war unsere Einkaufsmeile die Bahnhofstrasse mit einem Geschäft neben dem anderen.Doch auch in den Nebenstrassen der Stadt gab es einige Geschäfte und nicht zu vergessen die Geschäfte in Schaufenberg, Kellersberg, Ost,Ofden, Busch und Zopp. Es fehlte an nichts, alles bekam man in Alsdorf.
Im Fotoalbum finden Sie Impressionen der Zeche Anna. Meinen herzlichen Dank geht von hier aus an Martin Welzel der mir diese wunderschönen Foto`s zu Verfügung gestellt hat.
Bei den Foto`s und das Tonmaterial auf dieser Seite liegt das Copyright bei Martin Welzel.Von hier aus noch mal viele Grüße aus Alsdorf nach Essen.