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Weiher AlsdorfAlsdorfdamals zeigt Ölgemälde mit Alsdorfer Motiven vom Hobbymaler Franz Decker.




Franz Decker (Hobbymaler)
geb.: 05.09.1924 in Alsdorf
Grundschulzeit in Alsdorf - Schaufenberg
1944 - 1945 als Soldat an der Ostfront, hier Anfertigung erster Skizzen (Bleistift / Radierungen)
seit 1948 verheiratet mit Gerda Decker (geb. Hermanns), zwei Söhne, fünf Enkelkinder
1948 - 2005  Anfertigung von etwa 200 Ölgemälden ; mehrere Ausstellungen in der Region



Das ich Herrn Decker zu Hause besuchen durfte war für mich ein sehr schönes Erlebnis. In seinem Haus hängen noch einige seiner Werke die er damals gemalt hat. Auch Motive von Vincent van Gogh, Edgar Degas, und Carl Spitzweg wurden naturgetreu gezeichnet und gemalt. Wunderschöne Landschaftsbilder und Stilleben konnte ich betrachten. Die Körbergasse und viele andere Sehenswürdigkeiten aus Aachen hat Franz Decker auch gemalt. Ein Selbstbildnis von ihm und seiner Frau aus jungen Jahren hat mich sehr beeindruckt, und die Dame am Klavier ( Ölgemälde ) nicht zu vergessen, die fand ich besonders schön. Jedes Gemälde hat seinen besonderen Ausdruck.







Sein Attelier ist bis heute zu mit vielen Farben, Pinsel, Rahmen, Zeichnungen, ja auch seine Staffelei so erhalten geblieben das man meint, der Künstler arbeitet an einem neuen Ölbild. Herzlichen Dank von hier aus an Herrn Decker das ich ein Teil seiner Werke hier bei Alsdorfdamals präsentieren darf.


Sollten auch Sie ein Gemälde von Franz Decker haben würde ich mich sehr freuen wenn Sie mir ein Foto von dem Gemälde  schicken, dann werde ich es weiterleiten. Ein Bild habe ich schon bekommen, Herr Schiebler war so nett und sendete mir ein Foto von einem Gemälde.


Gemälde F. Decker





Ein KLICK auf die Gemälde vergössert die Ansicht.




Das Gemälde was den Burgeingang zeigt,strahlt Harmonie aus. Im Hintergrund der Burgturm. Auf der linken Seite im Hintergrund die Burgstrasse. Dieses Gemälde finde ich persönlich am schönsten.Beim anschauen kommen mir viele Erinnerungen in dem Sinn.




Die Burg wurde auch gemalt. Das erkennt man hier bei dem schönen Gemälde. Die zwei Bäume deren Wurzeln sich begegnen stehen leider nicht mehr dort. So manches Liebespaar hatte dort seinen Treffpunkt. Da wurden Herzchen in die Baumrinde geritzt mit dem Namen der Liebsten als Zeichen der ewigen Liebe. Das war eine schöne Zeit an der bestimmt so mancher zurück denkt.






Das Gemälde zeigt den Alsdorfer Weiher zu jener Zeit. Rechts ist heute der Tierpark, hinten geht es rauf in die Siedlung Ofden. Die im Bild dargestellten Alsdorfer Kinder hatten schon damals ihren Spaß, sei es beim Angeln oder beim Blumen pflücken.




Das Gemälde zeigt uns die vor dem Haus gelegene Schaufenberger Straße (damals "von-Richthofen.-Straße") auch etwa 1932. Die Bauersfrau (Frau Scheller, rechts im Torbogen) hat wohl gerade Post bekommen und berichtet der Mutter unseres Künstlers, die ebenfalls in der Haustür steht. Auf dem groben Kopfsteinpflaster rumpelt eine "Sturzkarre" oder auf platt "Stüeskaar", die definitiv dem hinten rechts gelegenen nächsten Torbogen (Bauer Breuer) zuzurechnen ist. Autos waren damals eher eine Seltenheit. Die Familien Breuer und Scheller bewohnen bis heute zu in jetzt neuen Generationen die dargestellten Höfe.




Das Gemälde zeigt den kleinen Franz (ca. 1932 ) im Garten des Hauses Schaufenbergerstraße 35. Seine Mutter steht im Türrahmen.
Da, wo der Schuppen rechts steht (mit seitlichem Plumpsklo, ja so war das damals ohne schicke Kanalisation) ist heute ein Anbau. An diesem entlang geht die alte Gasse mit unverändertem Baumbestand in Richtung Gesamtschule, die auch heute noch von zahlreichen Schüler als schnellste Verbindung zwischen Bushaltestelle und Schule genutzt wird.